Eine vorweihnachtliche Rundreise an Donau und Inn (Dezember 2014)
Ein fester Bestandteil in meiner jährlichen Reiseplanung ist mittlerweile in der Vorweihnachtszeit eine Bahnreise zu Weihnachtsmärkten. Am Wochenende des vierten Advents starten wir eine Rundfahrt in die Oberpfalz und nach Niederbayern.

Streckenkarte
Die Reise führt uns von Konstanz über Friedrichshafen und Ulm nach Regensburg. Am zweiten Tag besuchen wir Landshut, fahren durch den Bayerischen Wald an die tschechische Grenze nach Bayerisch Eisenstein und weiter nach Passau. Die Rückfahrt nach Konstanz führt uns über Schärding, Salzburg und die Arlbergstrecke.
Tag 1: Konstanz - Regensburg
Wir beginnen die Reise am Samstagmorgen in Konstanz. Für die Fahrt nach Friedrichshafen nutzen wir den Katamaran über den Bodensee. Nachdem in den letzten Tagen graues Herbstwetter herrschte, können wir uns heute auf der Überfahrt über Sonne und blauen Himmel freuen. Am frühen Morgen ist der Fahrgastandrang noch sehr überschaubar.

Katamaran im Hafen Konstanz

Innenraum des Katamarans

Hafenausfahrt von Konstanz

Imperia-Statue
An der Hafenausfahrt von Konstanz verabschiedet uns die Imperia-Statue auf dem Molenturm. Die Statue des Künstlers Peter Lenk erinnert auf satirische Weise an das Konzil von Konstanz.

Stadtsilhouette mit dem Konzilgebäude am Hafen

Blick vom Katamaran auf Konstanz mit Bahnhofsturm links, Münsterturm in der Mitte und Rheinbrücke

Fahrt über den Bodensee
Der Katamaran beschleunigt nun auf 19 Knoten (35 Stundenkilometer). Während über dem schweizerischen Ufer dunkle Wolken hängen, scheint über dem Überlinger See noch die Sonne.

Moleturm am Hafen Friedrichshafen
Nach einer Fahrzeit von 50 Minuten ist Friedrichshafen erreicht. Bevor wir zum Stadtbahnhof laufen, besteigen wir den Moleturm an der Hafeneinfahrt und genießen die Aussicht über den Bodensee und Friedrichshafen.

Blick vom Moleturm über Friedrichshafen

Hafen von Friedrichshafen, rechts das ehemalige Empfangsgebäude des Hafenbahnhofs (heute Zeppelin Museum)

Blick vom Moleturm über den Bodensee mit dunklen Wolken über den Alpen

Blick nach Westen mit der Schlosskirche von Friedrichshafen

Stadtbahnhof Friedrichshafen

Informationstafel zur Geschichte des Stadtbahnhofs

Diesellok der Baureihe 218 vor dem IRE Lindau-Ulm
Am Stadtbahnhof von Friedrichshafen beginnt unsere Bahnreise. Zunächst fahren wir mit einem Interregio-Express auf der Südbahn nach Ulm. Der Zug kommt aus Lindau und ist gebildet aus Doppelstockwagen.

1. Klasse im Doppelstockwagen des IRE

Fahrt auf der Südbahn
Nach einer ruhigen Fahrt auf der Südbahn kommen wir pünktlich am Hauptbahnhof von Ulm an. In Ulm haben wir einen längeren Aufenthalt eingeplant, den wir für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Ulmer Münster sowie in der Altstadt von Ulm nutzen.

Weihnachtsmarkt vor dem Ulmer Münster

Schwörhaus Ulm

Fischer- und Gerberviertel Ulm

Fischer- und Gerberviertel Ulm
Das Fischer- und Gerberviertel ist ein historisches Handwerkerquartier, das von zwei Armen des Flusses Blau durchflossen wird. Hier steht auch das "Schiefe Haus", das Fachwerkgebäude aus dem 14. Jahrhundert beherbergt laut Guinness-Buch das schiefste Hotel der Welt.

"Schiefes Haus"

Rathaus Ulm

Hauptbahnhof Ulm
Schließlich geht es zurück an den Hauptbahnhof zur Weiterfahrt nach Regensburg. Neben einer mir noch neuen Strecke können wir nun auch den Triebzug Alstom Coradia Continental (ET 440) von agilis kennenlernen. Als Teil des Regensburger Sterns kommen die Triebzüge bis nach Ulm. Auf der Strecke verkehren reguläre agilis-Züge (im Fahrplan "AG") und beschleunigte Züge, wir nutzen einen solchen agilis-Schnellzug ("AS").

Triebwagen Alstom Coradia Continental (ET 440) von agilis

1. Klasse im Alstom Coradia Continental (ET 440) von agilis
Der Triebzug verfügt in der ersten Klasse über 16 Sitzplätze in vier Reihen. Die Züge sind mit elektronischen Reservierungsanzeigen ausgerüstet, die Online-Sitzplatzreservierung ist jedoch derzeit deaktiviert.

Blick vom Zug auf Neuburg an der Donau mit dem Blick auf Schloss Neuburg
Wir fahren auf der bayerischen Donautalbahn durch das Donauried nach Nordosten. Die Bahnstrecke folgt dem Lauf der Donau, insgesamt fünf Mal wird der Fluss von der Bahnstrecke überquert. In Ingolstadt wechselt der Zug die Fahrtrichtung, auf dem letzten Abschnitt verläuft die Strecke für ein kurzes Stück in Sichtweite zur Donau.

Fahrt entlang der Donau

Hauptbahnhof Regensburg
Vor dem Hauptbahnhof von Regensburg verbreiten einige Buden schon erste Weihnachtsmarktstimmung. Vier weitere Weihnachtsmärkte in der Stadt erwarten die Gäste. Nachdem wir ein Hotelzimmer bezogen haben, besuchen wir zunächst den Christkindlmarkt auf dem Neupfarrplatz.

Christkindlmarkt auf dem Neupfarrplatz

Regensburger Dom

Weihnachtsschmuck in der Altstadt von Regensburg
Der abendliche Spaziergang führt uns durch die weihnachtlich geschmückte Altstadt und über die steinerne Brücke. Jenseits der Donau erwartet uns ein weiterer Weihnachtsmarkt, zudem bietet die Brücke einen schönen Blick auf den beleuchteten Regensburger Dom.

Nächtlicher Blick über die Donau zum Regensburger Dom

Weihnachtsmarkt am Schloss St. Emmeram
Zum Abschluss des ersten Reisetags besuchen wir am Abend den Thurn und Taxis Weihnachtsmarkt im und um das fürstliche Schloss St. Emmeram.
Tag 2: Regensburg - Landshut - Bayerisch-Eisenstein - Passau
Heute wollen wir Landshut besuchen, die Bayerische Waldbahn bis zum deutsch-tschechischen Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein befahren und am Abend in Passau eintreffen. Zuvor können wir vom Hotelzimmer aus noch einen Blick auf die Türme des Regensburger Doms bei Tageslicht werfen.

Dom über den Dächern von Regensburg

Einfahrt des "alex" in Regensburg
Mit dem "alex" fahren wir nun von Regensburg nach Landshut. Der Zug wird hier aus zwei Zugteilen vereinigt, als wir an den Bahnhof kommen, steht bereits der Zugteil aus Prag im Bahnhof, kurz darauf fährt auch der Zugteil aus Hof ein. Beide Zugteile werden hier vereinigt und fahren gemeinsam weiter Richtung München.

1. Klasse im Abteilwagen des "alex"

Blick aus dem Zugfenster auf der Fahrt von Regensburg nach Landshut
In Landshut verlassen wir den "alex" und erkunden die Altstadt bei einem Morgenspaziergang. Durch das Ländtor laufen wir in die historische Altstadt mit ihrem gotischen Stadtensemble.

Ländtor Landshut

Altstadt von Landshut

Basilika St. Martin Landshut
Die schmucke Altstadt wird überragt vom 130 Meter hohen Turm der Basilika St. Martin, er ist der höchste Backsteinturm der Welt sowie der höchste Kirchturm Bayerns.

Altstadt von Landshut mit Heilig-Geist-Kirche

Burg Trausnitz über Landshut
Über der Stadt thront die Burg Trausnitz. Der Sage nach wurde der Turm der Martinskirche deshalb so hoch gebaut, damit die Stadtbewohner den Herzögen auf der Burg auf Augenhöhe begegnen konnten.

Blick auf die Martinskirche Landshut
Vom Burgschanzl werfen wir einen Blick von oben auf die Martinskirche und die Stadt mit ihren Giebelhäusern in den Straßenzügen Altstadt und Neustadt.

Blick auf die Altstadt von Landshut

Rathaus in der Altstadt von Landshut
Nach einem kurzen Besuch des Christkindlmarkts treten wir den Rückweg zum Bahnhof von Landshut an. Mit dem "Donau-Isar-Express" (DIX) wollen wir weiterfahren nach Plattling.

Bahnhof Landshut

1. Klasse im "Donau-Isar-Express" (ET 440)
Der "Donau-Isar-Express" wird von der Deutschen Bahn mit Triebwagen des Typs Coradia Continental (ET 440) betrieben. Die eingleisige Strecke führt durch das Isartal und den Süden des Gäubodens nach Plattling.

Fahrt mit dem "Donau-Isar-Express" durch das Isartal

"Donau-Isar-Express" (ET 440) in Plattling
In Plattling wechseln wir vom DIX auf einen Dieseltriebwagen des Typs Regio-Shuttle der waldbahn (im Bild hinten). "waldbahn" ist der Markenname der Regentalbahn für die Verbindungen auf der Bayerischen Waldbahn.

Innenbild Regioshuttle der "waldbahn"

Fahrt durch den Bayerischen Wald
Die Strecke führt bei Deggendorf über die Donau und gewinnt dann durch eine doppelte Kehrschleife an Höhe, zwischen Deggendorf und Gotteszell wird dabei ein Höhenunterschied von über 200 Metern überwunden.

Fahrt über die Schlossauer Ohe
Die Strecke ist von zwei Tunneln und zahlreichen Brücken geprägt, die Brücke über die Schlossauer Ohe ist mit 48 Metern die zweithöchste Eisenbahnbrücke in Bayern.

Schnee auf der Fahrt durch den Bayerischen Wald
Der Endbahnhof der "waldbahn" ist Bayerisch Eisenstein auf 722 Höhenmetern. Die Bahnstrecke gewinnt weiter an Höhe und hier liegt nun auch etwas Schnee.

Staatsgrenze auf dem Bahnsteig in Bayerisch Eisenstein
Bayerisch Eisenstein hat einen interessanten Grenzbahnhof an der tschechisch-deutschen Grenze. Die Staatsgrenze verläuft mitten durch den Bahnhof und auch durch das Bahnhofsgebäude. Zur Zeit des Eisernen Vorhangs war der grenzüberschreitende Verkehr eingestellt und die Gleise durch einen Drahtzaun unterbrochen.

Grenzmarkierung auf dem Bahnsteig in Bayerisch Eisenstein
Seit 1991 ist der Grenzübergang wieder geöffnet und auch tschechische Züge wenden wieder in Bayerisch Eisenstein. Der Grenzzaun ist längst verschwunden und die Grenze ist nur noch mit einem roten Strich auf dem Bahnsteig markiert.

Grenzmarkierung auf dem Bahnsteig in Bayerisch Eisenstein

Tschechischer Teil des Bahnhofs Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín
Als kürzeste Verbindung zwischen Prag und München war der Strecke durch den Bayerischen Wald einstmals eine große Bedeutung zugemessen worden und für den Übergabebetrieb entsprechend große Gleisanlagen und ein riesiges Empfangsgebäude mit zwei Flügeln für die beiden Bahngesellschaften erbaut worden. Auf der tschechischen Seite trägt der Bahnhof den Namen Železná Ruda-Alžbětín (Markt Eisenstein Elisenthal).

Grenze vor dem Bahnhofsgebäude Bayerisch Eisenstein
Der Grenzverlauf führt direkt durch das Empfangsgebäude und setzt sich auf der Straßenseite fort, hier gibt es einen Grenzübergang für Fußgänger und Radfahrer.

Blick auf Bayerisch Eisenstein

Ringlokschuppen mit Drehscheibe des Bayerischen Localbahnmuseums

Deutscher Teil des Bahnhofs von Bayerisch Eisenstein

Regioshuttles der "waldbahn" in Bayerisch Eisenstein
Mit der "waldbahn" treten wir nun die Rückfahrt an, zunächst fahren wir jedoch nur zwei Stationen weiter und verlassen den Zug nach einer knappen Viertelstunde Fahrzeit in Zwiesel.

Stadtplatz von Zwiesel
Der Bahnhof von Zwiesel liegt am Rande der Innenstadt, wir laufen durch den Stadtpark am Großen Regen zum Stadtplatz mit der Bildsäule des Johannes von Nepomuk.

Kristallglas-Pyramide in Zwiesel
Zwiesel gilt als ein Zentrum der Glasindustrie. Im Jahr 2007 wurde hier die höchste Kristallglas-Pyramide der Welt aus 93.665 Weinkelchen in 65 Ebenen und mit einer Gesamthöhe von über 8 Metern eingeweiht.

Bahnhof Zwiesel
Der Bahnhof von Zwiesel wurde 1877 eröffnet. Die Bahn betreibt im Empfangsgebäude ein BahnCafé mit integriertem Fahrkartenschalter. Der Fahrkartenverkauf ist sonntags zwar geschlossen, das Café aber bewirtschaftet, so dass sich bei einem Kaffee die Wartezeit angenehm überbrücken lässt. Mit der nächsten "waldbahn" fahren wir wieder hinab in den Gäuboden, wo wir in Plattling auf den Donau-Isar-Express nach Passau umsteigen.

Fahrt durch die Stadt Regen mit der Stadtpfarrkirche Sankt Michael

Fahrt durch den Bayerischen Wald
Bis wir in Passau ankommen ist es ganz dunkel geworden, so dass uns die Dreiflüssestadt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz mit einer weihnachtlich beleuchteten Altstadt begrüßt.

Weihnachtlich beleuchtete Altstadt von Passau

Blick über die Donau zur Feste Oberhaus und an der Mündung der Ilz die Feste Niederhaus

Christkindlmarkt vor der Westfassade des Stephansdoms Passau

Blick über die Donau auf Rathaus und Dom von Passau
Den Abend des zweiten Reisetags lassen wir auf dem Christkindlmarkt auf dem Domplatz vor der Kulisse des barocken Doms St. Stephan ausklingen.
Tag 3: Passau - Schärding - Salzburg - Zürich - Konstanz
Die Reise von Passau zurück nach Konstanz würde üblicherweise über München führen. Stattdessen wollen wir einen etwas ungewöhnlicheren Reiseweg wählen und fahren schließlich über einen Umweg durch Österreich und die Schweiz.

Blick auf die Altstadt von Passau
Zunächst werfen wir bei Tageslicht nochmals einen Blick auf schöne Altstadt von Passau, dann machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Passau hat einen Grenzbahnhof, wir starten hier mit einem Regionalzug der ÖBB und wollen zunächst nach Schärding fahren.

Bahnhof Passau

Lokomotive der ÖBB Baureihe 1142 vor einem Regionalzug in Passau

Innenbild CityShuttle-Wagen
Der lokbespannte Zug besteht aus CityShuttle-Wagen, so dass wir die Fahrt auf der sogenannten Passauer Bahn entlang des Inns am offenen Fenster verbringen können.

Fahrt entlang des Inns

Nepomukstatue auf dem Johannesfelsen im Inn
Im österreichischen Schärding verlassen wir den Regionalzug und laufen vom Bahnhof in die schmucke Altstadt mit der spätbarocken Silberzeile am Oberen Stadtplatz, der von farbenfrohen Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert geprägt wird.

Silberzeile am Oberen Stadtplatz von Schärding

Altstadt von Schärding

Rathaus und Stadtpfarrkirche Schärding

Blick über den Inn zu Schloss Neuhaus
Schärding liegt am Ufer des Inns, am gegenüberliegenden deutschen Ufer ist Schloss Neuhaus zu sehen. Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert von bayerischen Herzögen erbaut, später als Kloster und heute als Schule genutzt.

Blick von der deutschen Seite der Innbrücke flussaufwärts

Blick von der Innbrücke auf Schärding

Oberer Stadtplatz mit Linzer Tor

Bahnhof Schärding
Schließlich laufen wir zurück zum Bahnhof von Schärding. Auf einer Bautafel wird ein bevorstehender Umbau des Gebäudes angekündigt. Mit einem ÖBB-Dieseltriebwagen der Reihe 5047 fahren wir von hier aus nach Attnang-Puchheim.

Empfangshalle Bahnhof Schärding

ÖBB-Dieseltriebwagen der Reihe 5047 in Schärding

Innenbild ÖBB-Dieseltriebwagen Reihe 5047

Fahrt mit dem ÖBB-5047 auf der Hausruckbahn
Auf dem Nordabschnitt der Salzkammergutbahn bzw. der Hausruckbahn fahren wir durch das Innviertel. Auf dem zweiten Streckenabschnitt nach der Kreuzung mit der Innviertelbahn in Ried im Innkreis wird die Strecke landschaftlich interessanter. Nachdem die Strecke mit dem Hausrucktunnel den höchsten Punkt auf 600 Höhenmetern erreicht hat, geht es ab Holzleithen mit Alpenpanorama bergab.

Blick aus dem Zugfenster bei Holzleithen

Alpenpanorama bei der Fahrt auf der Hausruckbahn

Bahnhof Attnang-Puchheim
In Attnang-Puchheim trifft die Salzkammergutbahn auf die Westbahn Wien-Salzburg. Das neue Bahnhofsgebäude mit angeschlossenem Busterminal wurde in diesem Jahr eröffnet. Die Bahnsteige sind mit elektronischen Wagenreihungsanzeigern ausgerüstet.

Elektronischer Wagenreihungsanzeiger am Bahnsteig in Attnang-Puchheim

Einfahrt des IC nach Salzburg in Attnang-Puchheim
Von Attnang-Puchheim nach Salzburg fahren wir mit einem Intercity der ÖBB. Nachdem wir auf der bisherigen Tour nur in Nahverkehrszügen unterwegs waren, können wir hier erstmals in einem Fernverkehrswagen Platz nehmen und die Annehmlichkeiten des Fernverkehrs wie ein Minibar-Angebot nutzen.

1. Klasse im Intercity der ÖBB

Kaffee und Faltblatt "Ihr Reisebegleiter"

Fahrt auf der Westbahn

Blick auf den Wallersee
Nach der Fahrt auf der Westbahn durch das Salzburger Alpenvorland kommen wir pünktlich in Salzburg an. Hier steht der letzte Städtebesuch unserer Rundfahrt an, für den Weg in die Altstadt nutzen wir diesmal den Obus.

Obus in Salzburg

Blick über die Salzach auf Salzburg mit der Festung Hohensalzburg
Wir schlendern zunächst über den Christkindlmarkt auf dem Domplatz und besuchen dann die Festung Hohensalzburg. Von dort genießen wir den Ausblick über die Stadt.

Blick von der Festung Hohensalzburg über Salzburg

Festung Hohensalzburg

Talfahrt mit der Festungsbahn
Den Rückweg vom Festungsberg zum Dom legen wir mit der Festungsbahn zurück. Die Standseilbahn überwindet den Höhenunterschied von knapp 97 Metern in etwa einer Minute. Schließlich fahren wir mit dem Obus zurück an den Hauptbahnhof und besuchen die dortige ÖBB Club Lounge.

Hauptbahnhof Salzburg

ÖBB Club Lounge im Bahnhof Salzburg

ÖBB Club Lounge im Bahnhof Salzburg

Ruhebereich in der First-Klasse im Railjet
Dann besteigen wir den Railjet nach Zürich. Wir haben Sitzplätze reserviert im Ruhebereich, dieser befindet sich im Steuerwagen, wo sich auch die Business-Klasse befindet.

Speisekarte von "Henry am Zug" im Railjet
Wir fahren nun über das deutsche Eck nach Innsbruck und weiter über die Arlbergstrecke. Allerdings wird es bald dunkel, so dass keine weiteren Streckenbilder mehr möglich sind. Und so beschäftigen wir uns näher mit der Winter-Speisekarte von "Henry am Zug".

Germknödel mit Mohnzucker und zerlassener Butter von der Speisekarte im Railjet
Draußen ist es mittlerweile völlig dunkel, am Arlberg lässt sich etwas Schnee erahnen und beleuchtete Orte ziehen am Zugfenster vorbei. Zwischendurch werfen wir den nächsten Blick in die Speisekarte und bestellen ein Abendessen.

Altwiener Paprikahuhn mithausgemachten Spätzle und Gnocchi Cafe de Paris mit Salat
Weiter führt die Strecke durch Liechtenstein und nach dem Fahrtrichtungswechsel in Buchs entlang von Walensee und Zürichsee durch die Schweiz. Auch im Hauptbahnhof von Zürich gibt es einen Christkindlimarkt, dieser hat zu später Stunde jedoch bereits geschlossen.

Christkindlimarkt im Hauptbahnhof Zürich

Swarovski-Weihnachtsbaum im Hauptbahnhof Zürich
Und mit diesen Bildern des Weihnachtsbaums in Zürich beenden wir den Reisebericht unser weihnachtlichen Rundreise. Wir fahren jetzt mit dem nächsten IC nach Winterthur und von dort mit einer beschleunigten S-Bahn zurück nach Konstanz, wo unsere Reise gegen 23 Uhr endet.
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